Sicklebird fand seinen Weg zur Musik bereits 2004, als er in der Schule begann, eigene Songs zu schreiben. Sein erstes Konzert spielte er 2006 bei einer offenen Bühne – ein Moment, der den Grundstein für seinen musikalischen Werdegang legte. Seitdem hat sich sein Klang kontinuierlich weiterentwickelt: sehnsuchtsvoll, verträumt und verspielt, angesiedelt zwischen Experimental und Dream Pop.
Charakteristisch für Sicklebirds Musik ist ihr atmosphärischer, emotionaler und offener Charakter. Seine Songs lassen Raum, statt ihn vollständig auszufüllen; sie laden zum Eintauchen ein, nicht nur zum Hören.
Die Dresdner Kulturszene beschreibt er als sehr divers und ausdifferenziert. Wer gut vernetzt ist, findet viele Möglichkeiten. Gleichzeitig beobachtet er, dass viele Clubs vor allem etablierten Acts eine Bühne geben – umso wichtiger sind für ihn Orte wie das Hole of Fame oder die Scheune, die Raum für neue und experimentelle Künstlerinnen und Künstler schaffen.
Auf seiner Liste für zukünftige Kollaborationen stehen Künstlerinnen und Künstler wie casette.pirata, Japanese Breakfast (jbrekkie) und Nina Chuba. Zudem möchte er seine Arbeit weiter in Richtung audiovisuelle Konzepte öffnen – inklusive der Idee eines Rockorchesters, bei dem mehrere Bands gleichzeitig auftreten.
Zu den Dresdner Acts, die man aus seiner Sicht im Blick behalten sollte, gehören Lea Černi, Emotionally Absentminded Consideration (emoabcon), Sad Fußball und Tinted House. Wichtige Orte, Kollektive und Formate für ihn sind distilledandbottled, die Scheune, das Sound of Bronkow Festival, das Hole of Fame sowie das Netzwerk kumpels_and_friends.
Für die Zukunft wünscht sich Sicklebird mehr gegenseitigen Support in der Dresdner Szene – und dass musikalische und kreative Grenzen weiter aufgebrochen werden, um zu zeigen, was in Dresden möglich ist.