Die Ukrainiens fanden 2002 zur Musik und spielen seither einen Stil, der sich klar jenseits gängiger Kategorien bewegt. Ihren Sound beschreiben sie selbst als schnell, tanzbar und anspruchsvoll. Am ehesten lässt sich ihre Musik als Speedfolk einordnen – energiegeladen, rhythmisch und zugleich musikalisch vielschichtig.
Mit Blick auf die Dresdner Kulturszene stellen Die Ukrainiens fest, dass sich vieles selbst organisiert. Öffentliche Förderung spiele kaum eine Rolle. Auftrittsmöglichkeiten gebe es zwar, vor allem im Low-Budget-Bereich, jedoch fehle es deutlich an mittelgroßen Spielstätten für etwa 100 bis 300 Personen. Orte wie Ostpol oder Chemiefabrik seien stark nachgefragt und schnell ausgebucht, während dazwischen eine strukturelle Lücke bleibe.
Genregrenzen sind für Die Ukrainiens kein Thema. Punkrock, Liedermacher, Soundsysteme – vieles sei denkbar. In den Köpfen existiert bereits eine lange Liste möglicher Band-Kollaborationen, die perspektivisch umgesetzt werden sollen.
Acts aus Dresden, die man aus ihrer Sicht unbedingt kennen sollte, sind eMKa, Tom Götze, Jochen Aldinger, Downbeat Club, Yellow Umbrella, Offbeat Cooperative, Andi Valandi, Banda Communale – und Yellow Cap.
Als wichtige Orte und Strukturen nennen sie die Hanse 3, die Scheune, den Ostpol, die Chemiefabrik, das Blue Note sowie den Schlachthof, auch wenn dieser deutlich größer dimensioniert ist.
Ihr Wunsch an die Dresdner Musik- und Kulturszene ist klar formuliert: mehr Auftrittsräume, mehr Proberäume und insgesamt mehr Unterstützung für Bands. Darüber hinaus wünschen sie sich, dass es auch künftig genügend Menschen gibt, die Konzerte besuchen und diese Szene aktiv tragen.