Zwischen Festivaltrubel und Straßenmusik habe ich die Kotpiloten beim Bunten Sommer Neustadt getroffen. Vor gut einem Jahr haben sie sich als Band gefunden – entstanden aus lockeren Jam-Sessions.
Heute sind sie zu dritt unterwegs: Bass, Gitarre, Schlagzeug. Der Name? Einfach passiert. Und genauso direkt und spontan klingt auch ihre Musik. Fun-Punk nennen sie ihren Stil – irgendwo zwischen schrammeligem Indie und ruppigem Humor. Auf SoundCloud finden sich Titel wie „Juhu ich hab mir eingepisst“, „Widerlich (Ich hoffe du magst mich)“ oder „Popostock“.
Kennengelernt haben sie sich ursprünglich bei Ten Sing, inzwischen sind sie fester Teil der Dresdner Subkultur. Gerade für junge Bands sei es nicht leicht, sagen sie – Auftrittsmöglichkeiten müsse man sich aktiv suchen. Umso wichtiger seien Orte wie das Vol.11 in Löbtau oder eben Festivals wie der Bunte Sommer Neustadt, die Räume schaffen und Chancen geben.
Ihr nächstes Ziel: ein eigenes Album. Und wenn sie träumen dürfen? Als Support auf der Bühne – bei Blond oder gleich bei Radiohead.
Und was sie den Leuten mitgeben wollen?
„Es gibt ein Leben nach dem Klo.“
Falls jemand fragt.
„Es gibt ein Leben nach dem Klo.“
Falls jemand fragt.