Mit acht Jahren startete alles im Philharmonischen Kinderchor. Ab 1999 folgten die MEDLZ, mit denen sie 25 Jahre unterwegs war. 2012 kam dann das erste Soloprojekt – zunächst auf Englisch, später auf Deutsch. Seit 2024 ist sie nun als Smilla unterwegs: neuer Name, neuer Stil, neuer Vibe.
Ihr Sound ist tanzbar, verträumt und erdig – irgendwo zwischen Retropop und Soul.
Über die Dresdner Szene sagt sie: „Klassische Strukturen werden stark gefördert, aber Pop und die freie Szene fast gar nicht. Mehr Unterstützung und Wertschätzung wären wichtig. Und die Szene sollte mehr füreinander kämpfen – auch bei der Preispolitik.“ Positiv hebt sie den Musiker:innen-Stammtisch hervor, der echte Vernetzung ermöglicht. Gleichzeitig wünscht sie sich mehr Support für Clubs und kleine Theater – und hat die Sorge, dass Kultur sonst zu etwas Elitärem werden könnte.
Auf ihrer Liste stehen besondere Projekte: ein ruhiges Album mit vertonten Gedichten ihrer Lieblingspoeten, begleitet nur von Klavier und Streichern.
Als Dresdner Acts nennt sie Jarese, Lars Kutschke und I Want Poetry – und schwärmt von 108 Fahrenheit: „Das war einfach mal der Hammer.“
Als Dresdner Acts nennt sie Jarese, Lars Kutschke und I Want Poetry – und schwärmt von 108 Fahrenheit: „Das war einfach mal der Hammer.“
Wichtige Orte und Kollektive für sie sind das Drum & Bass Festival und die vielen kleinen Festivals in der Neustadt.
Am 31. Oktober erscheint ihr neues Album „Neue Wege“ – ein Werk über Freundschaft, Liebe und Neuanfang. Gefeiert wird das Ganze mit einem Record-Release-Konzert in der Schauburg Dresden.