Schlimm gibt es seit 2018. Musikalisch bewegt sich die Band im Hardcore Punk, ohne sich dabei strikt einzugrenzen. Ihren Sound beschreiben sie in drei Worten: schnell, direkt, rough.
Ein prägendes Merkmal ist der Gitarrensound mit EMO-Einschlag und viel Leersaitenspiel in Open D. Über die Jahre hat sich die Band weiterentwickelt – auch durch Veränderungen in der Besetzung. Unter anderem gab es einen Drummerwechsel, außerdem kam ein Bassist dazu. Mit jedem Schritt flossen neue Einflüsse ein, die von Emo-Pop über Indie und Rock bis hin zu Black Metal und klassischem Hardcore reichen.
Für die Bandgeschichte wichtige Orte in Dresden sind das Heartbreak und die Meschwitz 16. Die aktuelle Szene in Dresden nehmen sie als breiter wahr als noch vor einigen Jahren: Es gibt viele junge Bands, und die Vielfalt ist gewachsen.
Live entsteht eine Dynamik, die im Proberaum so nicht vorkommt. Durch das Publikum entwickelt sich eine andere Bewegung, vieles wird unmittelbarer. Präzision ist wichtig, entscheidend bleibt jedoch, was beim Auftritt ankommt.
Inhaltlich verarbeiten Schlimm politische Themen ebenso wie persönliche Lebenslagen. Nach einem Konzert soll das Gefühl bleiben, dass andere ähnliche Erfahrungen machen – und man mit dem eigenen Erleben nicht allein ist.
Die Songs entstehen überwiegend gemeinsam. Häufig steht zuerst die Musik, der Text kommt im nächsten Schritt hinzu. Einzelne Ideen werden eingebracht, weiterentwickelt und im Bandprozess geformt.
Als Nächstes stehen Aufnahmen an sowie weitere Gigs. Der Rat der Band an neu gegründete Projekte ist klar: Macht das, worauf ihr Lust habt – und geht live spielen.
Kurzinfos:
Live-Setting: Club
Lieblingsort in Dresden: Heartbreak
Aktueller Status: produktiv
Nach dem Gig: noch zusammen bleiben, reden, etwas trinken

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