Vorzimmer-Romantik ist ein noch junges Bandprojekt aus Dresden, das sich Schritt für Schritt formiert hat. Der Anfang lag nicht in einer klassischen Bandkonstellation: Zunächst entstanden Songs im Trap-Kontext, später kam das Schlagzeug hinzu. Das erste Konzert fand noch nicht als vollständige Band statt, sondern lediglich mit dem Sänger und Paul an der Gitarre hinter der Technik. Erst danach wuchs das Projekt weiter zusammen. Der heutige Schlagzeuger hatte dem Sänger früher sogar Unterricht gegeben – geblieben ist aus dieser Zeit vor allem eine gemeinsame musikalische Idee.
Auch der Bandname entwickelte sich erst mit der Zeit. Lange fehlte eine passende Bezeichnung, bis nach einem langen Abend im Studio der entscheidende Moment kam: im Vorraum, bei warmem Licht. Vorzimmer-Romantik. Sämtliche Songs entstehen im Klangwerk 18, wo die Band auch ihre Aufnahmen realisiert.
Musikalisch beschreiben sich Vorzimmer-Romantik mit drei Worten: ehrlich, liebevoll und laut. Stilistisch bewegen sie sich im Alternative Rock – melodisch, direkt und ohne große Umwege.
Mit Blick auf die Dresdner Kulturszene sehen sie Licht und Schatten. Es gibt Auftrittsmöglichkeiten, gleichzeitig mangelt es an Bandräumen und strukturellem Support für Live-Acts. Vieles muss selbst organisiert werden. Zudem nehmen sie eine hohe Banddichte wahr, bei vergleichsweise geringer Vernetzung untereinander.
Genreübergreifend können sie sich Kollaborationen mit Elinah vorstellen, ebenso reizt sie eine Zusammenarbeit mit Hip-Hop-Artists wie Casper oder Alligatoah.
Auf ihrer Wunschliste stehen ein besonderes Live-Konzert mit vollständig live eingespielten Lines, ein zweites Album und vor allem: möglichst viele Shows zu spielen.
Acts aus Dresden, die man im Blick haben sollte, sind Elinah, Nora Augustine und Traum Wears. Wichtige Orte und Festivals für die Band sind das Farewell Youth Festival, das Firlefanz sowie ihr eigenes Release-Konzert.
Ihr Wunsch an die Dresdner Musik- und Kulturszene: mehr Miteinander, stärkere Vernetzung, mehr Live-Musik in Bars – und die Anerkennung, dass jede Form von Musik ihre Daseinsberechtigung hat.