Seit rund fünf Jahren machen Wolves of Saturn gemeinsam Musik und bewegen sich im Progressive Rock. Drei Worte beschreiben ihren Sound treffend: Space. Desert. Rock.
Im Gespräch wird schnell klar, dass bei ihnen vieles aus dem Moment heraus entsteht. Die Songs kommen mit wenig Text aus – oft beginnt alles mit einer Idee, die sich im gemeinsamen Spiel weiterentwickelt, fast wie ein intensiver Jam. Wann ein Stück fertig ist? Dann, wenn es sich „rund“ anfühlt. Wobei einige aus der Band sagen würden: Eigentlich ist ein Song nie ganz abgeschlossen.
Musik ist für sie weit mehr als nur ein Hobby. Sie ist Ausdruck, Ausgleich und eine Möglichkeit, dem Alltag zu entfliehen. Ihre Stücke verstehen sie selbst als Reisen durch unendliche Weiten – irgendwo zwischen Bewegung, Raum und Atmosphäre.
Geprägt wird ihr Sound nicht zuletzt durch die unterschiedlichen Hintergründe der Bandmitglieder. Alle bringen Erfahrungen aus früheren Projekten mit, die direkt in ihre Musik einfließen. Die Einflüsse sind entsprechend vielfältig: von Rotor, Jack White und Pink Floyd bis hin zu The Doors oder Freeze.
Auch ihre Heimatstadt Dresden hat Spuren hinterlassen. Wichtige Stationen waren unter anderem Gorbitz, das Johann-Andreas-Schubert-Gymnasium sowie der damalige Dresdner Stadtmusikanten e.V. Orte wie Katy’s Garage sehen sie zudem als wichtige Konstanten in der Szene – weniger als direkten Einfluss auf die eigene Musik, sondern als Treffpunkt, der seit Jahren Künstlerinnen und Künstler zusammenbringt.
Eine Band, die man laut ihnen ebenfalls im Blick behalten sollte: Amptray.
Morgens oder nachts kreativ?
Abends.
Abends.
Deutsch oder Englisch?
Deutsch.
Deutsch.
Lieblingsort in Dresden?
Der Proberaum.
Der Proberaum.
Kopfhörer oder Lautsprecher?
Die Mehrheit setzt auf Lautsprecher.
Die Mehrheit setzt auf Lautsprecher.