Auf einem Dresdner Hausdach, mit weitem Blick über die Stadt, habe ich Curcuma getroffen. Vor rund einem Jahr hat sie zur Musik gefunden – und seitdem ihren eigenen Stil entwickelt. Darkwave, magisch, ehrlich, gefühlvoll, so beschreibt sie ihren Sound.
Dresden erlebt sie als Stadt, in der viel Bewegung spürbar ist. Musiker:innen vernetzen sich, trauen sich auf die Bühne, zeigen Haltung – auch als Resonanz auf den braunen Mist, der die Stadt immer wieder überschattet. Politisch wie künstlerisch passiert viel, und Orte wie das AZ Conni oder die Tolerade sind für sie wichtige Räume, gerade für junge Acts.
Ein Traum für die Zukunft wäre es, einmal gemeinsam mit P.T.K. oder OOES. aufzutreten – Kollaborationen, die sie inspirieren würden. Auf ihrer eigenen Liste stehen außerdem eine EP und ein Musikvideo.
Aktuell aber liegt der Fokus auf einem ganz konkreten Meilenstein: Am 4. Juli erscheint ihre Single „Tun“, produziert von Rosenrausch – ein erster, wichtiger Schritt für alles, was noch kommt.