Zwischen rostigen Stahlträgern und moderner Architektur am Kraftwerk Mitte habe ich Ossip getroffen. Ein Ort, der irgendwie zu seiner Musik passt: roh, kantig, aber mit Tiefe.
Mit 13, 14 Jahren begann für ihn alles – erste musikalische Schritte mit schlechten Nirvana-Covern. Heute ist Ossip als Solo-Act unterwegs, sein Sound bewegt sich zwischen Indie, Noise und Gitarren-Emotion. Oder, wie er selbst sagt: Affektive Störung. Gitarren-Solo.
Seit zwei Jahren lebt er in Dresden und taucht seither immer tiefer in die Szene ein. Was ihm auffällt: Die Bandlandschaft ist groß, vielfältig – und erfreulich queer. Besonders die Sichtbarkeit von FLINTA*-Personen hebt er positiv hervor.
Auftritte? Nicht einfach. Booking bleibt kompliziert, und Corona hat einiges durcheinandergebracht. Umso wichtiger sind für ihn Formate wie das Newcomer-Event der Scheune oder Konzerte in der Rösslstube – dort hatte Ossip auch seinen ersten Gig in Dresden.
Sein Traumprojekt? Eine Deutschlandtour – raus aus der Stadt, rein in neue Räume.
Und welche Acts aus Dresden sollte man auf dem Schirm haben? Seine Tipps: Six Good Years, Lohrge, Constant Disappointment – und am 14.09. die Crashing Swans im Riesa efau.
Seine Message zum Schluss ist so klar wie sein Sound:
Support your locals. 

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