Nicolas Gohla fand mit neun Jahren zur Musik, als er auf dem Dachboden eine alte Konzertgitarre seiner Mutter entdeckte. Kurz darauf folgte Gitarrenunterricht sowie erste Erfahrungen in einer Schulband. Nach einer kreativen Pause begann er 2019 mit seinem Soloprojekt, das seitdem seinen musikalischen Ausdruck prägt.
Seinen Stil beschreibt er als authentisch und sphärisch; musikalisch bewegt er sich im Bereich des percussive Fingerstyle. Diese Technik verbindet melodisches Spiel mit rhythmischen Elementen direkt auf dem Instrument und schafft eine eigene Klangwelt, die sowohl harmonisch als auch körperlich wirkt.
Zur Dresdner Musikszene sagt er, dass es gute Möglichkeiten für Straßenmusik gibt und insbesondere die Jazztage als relevanter Anlaufpunkt für Musikerinnen und Musiker dienen. Gleichzeitig wünscht er sich bessere Konzepte und Strukturen für Straßenmusik, da diese nicht nur die lokale Szene bereichert, sondern auch das Stadtbild positiv prägt.
Ein langfristiges Projekt, das er gerne umsetzen möchte, ist die Verbindung von Fingerstyle-Gitarre mit Drum-and-Bass-Elementen. Diese Fusion soll neue rhythmische und klangliche Räume eröffnen.
Zu den Künstlerinnen und Künstlern aus Dresden, die man im Blick behalten sollte, zählt er La Rey und Seven Floor. Als wichtige Orte nennt er Umsonst & Draußen, das für ihn eine offene und zugängliche Plattform für Live-Musik darstellt.