Oberhalb der Standseilbahn, kurz bevor es für sie zur Probe geht, habe ich die Offbeat Cooperative getroffen. Gegründet haben sie sich 2013 – und seitdem sind sie mit einem Sound unterwegs, der sich bewusst nicht festlegen will: ein energiegeladener Mix aus Polka, Ska, Punk, Pop und einer Prise Post-New-Wave-Ska. In drei Worten: energiegeladen, tanzbar, liebevoll.
Die Dresdner Szene erleben sie als eng vernetzt und lebendig – man kennt sich, begegnet sich immer wieder. Gleichzeitig benennen sie klare Probleme: Bezahlbare Proberäume sind Mangelware, und gerade junge Bands haben es schwer, passende Förderungen oder Auftrittsmöglichkeiten zu finden. Sie wünschen sich mehr Mut von Veranstaltenden, auch kleinen Acts eine Bühne zu geben – und mehr Formate, die Nachwuchs unterstützen.
Ihre Träume gehen in zwei Richtungen: ein neues Album – die erste Single daraus erscheint am 29. August – und ein Konzert an einem außergewöhnlichen Ort: auf einem Schiff oder mitten in einem Schwimmbad.
Für Features hätten sie große Lust auf Namen wie Danger Dan oder Jan Böhmermann – ungewöhnliche Crossover, die für sie genau den Reiz ausmachen.
Und was sollte man in Dresden unbedingt gehört haben? Ihre Tipps: The Ukrainiens, Balkaneros, Adrian Artmann und Rumpelkopf – Acts, die die Szene prägen und bereichern. Festivals, die sie feiern? Firlefanz oder Fuchsteufelswild – kleine, liebevoll organisierte Bühnen mit Charakter.
Ich freu mich sehr, dass die Offbeat Cooperative Teil von #SounDDcheck ist – mit Haltung, Ideen und einem Sound, der garantiert nicht stillsteht.

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