Ihren Sound beschreiben sie in drei Worten: unsauber, undefinierbar und unvergleichbar.
Schon auf der Bühne wird klar, dass Schmutz nicht nach klassischen Bandregeln funktioniert. Statt fester Rollen wird regelmäßig durchgewechselt – jede*r steht irgendwann mal an einem anderen Instrument. Genau das macht ihre Live-Shows jedes Mal ein Stück unberechenbar.
Welcher Song die Band aktuell am besten beschreibt? „Planlos“. Inhaltlich geht es darin – wie auch in vielen anderen Songs – um Weltschmerz, Traurigkeit und Dinge, die im Alltag oft unausgesprochen bleiben.
Mit etwas Abstand hören sie ihre älteren Songs inzwischen eher kritisch. Die neueren Stücke treffen deutlich besser das, wofür Schmutz heute steht.
Über die Band kursieren trotzdem ein paar Vorurteile. Zum Beispiel, dass sie eine Schulband seien. Oder – wie sie selbst mit einem Augenzwinkern sagen – dass sie cool wären.
Dresden spielt für Schmutz eine wichtige Rolle. Hier haben sich alle Bandmitglieder kennengelernt, hier finden die meisten ihrer Konzerte statt. An der Dresdner Musikszene schätzen sie vor allem den starken Zusammenhalt.
Mit ihrer Musik möchten Schmutz vor allem eines vermitteln: Dass man sein Maul aufreißen darf – und dass man mit seinen Gedanken und Gefühlen nicht allein ist.
Außerdem ist ihnen wichtig, sichtbar zu machen, dass sie eine FLINTA-Band* sind. Ihrer Meinung nach gibt es davon noch immer viel zu wenige.
Worauf man sich als Nächstes freuen darf?
Am 29. Juli erscheint ihr nächster Release.
Schnellfragerunde
Club oder Festival?
Festival.
Studio oder Bühne?
Bühne.
DIY oder Label?
DIY.
Song schnell fertig oder lange feilen?
Lange feilen.
Harmonie oder Chaos?
Chaos.
Früh oder nachts aktiv?
Nachts

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