Geht Steil ist seit fünf Jahren als DJ in Dresden unterwegs. Der Name ist dabei Programm: Ihren Sound beschreibt sie in drei Worten – geht immer steil. Stilistische Grenzen spielen für sie kaum eine Rolle. Musikalisch bewegt sie sich zwischen House, Techno, Trance und Frenchcore, immer abhängig von Raum, Publikum und Energie des Moments.
Mit Blick auf die Dresdner Kulturszene beschreibt sie eine sehr diverse Clublandschaft. Wer gut vernetzt ist, findet viele Möglichkeiten. Gleichzeitig nimmt sie wahr, dass der Underground kleiner wird und sich vieles stärker in Richtung Mainstream verschiebt. Die Szene befindet sich im ständigen Wandel.
Für Kollaborationen kann sie sich Eloisa oder Carotin gut vorstellen. Auf ihrer eigenen Agenda stehen große Ziele: einmal auf einem großen Festival auflegen sowie die Organisation einer reinen FLINTA-Party*. Erste Schritte in diese Richtung sind bereits gemacht.
Acts aus Dresden, die man aus ihrer Sicht auf dem Schirm haben sollte, sind Carotin, Labuktu, sraj.musc, newschema und Druckausgleich. Wichtige Kollektive, Orte und Formate sind Sektor Evolution, der Alte Leipziger Bahnhof, die SektGabis und Riot Rhythms.
Ihr Wunsch an die Dresdner Musik- und Kulturszene: mehr Diversität, insbesondere in Bezug auf Gender und POC, sowie Räume, in denen unterschiedliche Perspektiven sichtbar werden.