Rumpelkopf ist seit 2011 Teil der Dresdner Subkultur. Seine ersten musikalischen Schritte machte er damals noch unter dem Namen Lolek ohne Bolek im alten Wettbüro.
Ab August 2012 folgte das erste Set als Kassetten-DJ Rumpelkopf im Bautzner Tor – ein Ort, der bis heute sein musikalisches Wohnzimmer geblieben ist.
Ab August 2012 folgte das erste Set als Kassetten-DJ Rumpelkopf im Bautzner Tor – ein Ort, der bis heute sein musikalisches Wohnzimmer geblieben ist.
Seine musikalische Dramaturgie beschreibt er selbst mit drei Worten: bedeutungsschwanger, freigeistig und überladen. Oder, wie er es zusammenfasst: Durchdrehmukke.
Mit Blick auf die Dresdner Szene sagt er klar: Dresden sei weder Berlin noch Bundeshauptstadt. Die Szene sei überschaubar – kleiner, persönlicher, die Leute kennen sich schnell. Das habe Nachteile, aber vor allem Vorteile: Netzwerken falle leichter, und mit einem klaren Alleinstellungsmerkmal werde man hier schnell bekannt.
Gleichzeitig empfindet er die Dresdner Musiklandschaft als elitär gefördert. Über allem stehe eine Hochkultur, die weder finanzielle noch Reichweitenprobleme kenne, während Subkultur oft ums Überleben kämpfen müsse.
Gleichzeitig empfindet er die Dresdner Musiklandschaft als elitär gefördert. Über allem stehe eine Hochkultur, die weder finanzielle noch Reichweitenprobleme kenne, während Subkultur oft ums Überleben kämpfen müsse.
Wunsch-Collabs hat er viele – wer gemeinsam etwas auf die Beine stellt, ergibt sich meist aus Schnapsideen.
Langfristige Projekte entstehen ebenso spontan: ein Kneipenquiz im Fortschritt, die Erich-Kästner-Rallye für Kinder einmal im Jahr – und immer wieder neue Ideen, die kommen und gehen.
Langfristige Projekte entstehen ebenso spontan: ein Kneipenquiz im Fortschritt, die Erich-Kästner-Rallye für Kinder einmal im Jahr – und immer wieder neue Ideen, die kommen und gehen.
Auf dem Schirm haben sollte man aus seiner Sicht Wolfgang Wurst, Francesco Hawaii und Emma.
Wichtige Orte oder feste Kollektive benennt er bewusst nicht. Sein Credo:
„Treiben lassen, überraschen lassen – davon lebt und atmet Subkultur.“
Wichtige Orte oder feste Kollektive benennt er bewusst nicht. Sein Credo:
„Treiben lassen, überraschen lassen – davon lebt und atmet Subkultur.“
Sein Wunsch an die Szene: keine Grabenkämpfe, näher an die Menschen und ihre Lebenswelten heranrücken – und vor allem eine widerspenstige Offenherzigkeit leben.