Julian Wolf bewegt sich musikalisch zwischen Blues, Funk und einem sehr eigenen, organischen Sound. Seine Musik ist geprägt von Groove, Gefühl und einem offenen Zugang zum Spielen – irgendwo zwischen klassischen Einflüssen und persönlicher Handschrift.
Im Zentrum steht für ihn nicht die Planung, sondern der Moment. Viele seiner Stücke entstehen direkt beim Spielen, vieles ist improvisiert. Auf die Frage, was wichtiger sei – Technik oder Ausdruck – fällt seine Antwort eindeutig aus: Ausdruck. Sein Gitarrenspiel lebt von Emotion und unmittelbarer Reaktion auf das, was gerade passiert.
Diese Herangehensweise prägt auch seinen musikalischen Weg. Früh hat er viel live gespielt, nicht nur in Dresden, sondern auch weit darüber hinaus. Zahlreiche Konzerte, Touren durch verschiedene Länder und unterschiedlichste Bühnen haben ihn musikalisch geformt.
Dresden bleibt dabei ein wichtiger Bezugspunkt. 2019 spielte er häufig in der Neustadt, teilweise fast täglich, später auch auf der Altstadtseite. Orte wie der Canaletto-Blick sind für ihn bis heute Rückzugsorte – Räume, um Gedanken zu sortieren und neue Ideen entstehen zu lassen.
Die Dresdner Musikszene beschreibt er als breit gefächert und offen – mit vielen Genres und Möglichkeiten. Auch sein eigenes Hörverhalten ist vielseitig: Von Eric Clapton über Deutschrap bis hin zu klassischer Musik reicht das Spektrum.
Inspiration findet er nicht nur in der Musik selbst. Reisen und Zugfahrten spielen für ihn eine besondere Rolle – diese Momente der Ruhe und Bewegung fließen in seine Stücke ein.
Mit seiner Musik möchte Julian Wolf vor allem eines erreichen: einen Moment schaffen, in dem man dem Alltag entfliehen kann.
Aktuell ist er unter anderem mit der Berliner Rocklegende Dirk Zöllner unterwegs. Gemeinsam spielen sie bei den Jazztagen Dresden ein Sonderkonzert am 3. Mai im H42 und sind darüber hinaus auf Tour. Parallel dazu arbeitet er an eigenen Solo-Projekten und weiteren Konzerten.

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