Seit 2016 machen Tinted House gemeinsam Musik. Angefangen hat alles zu zweit in einer WG. Zwischenzeitlich war die Band auch zu fünft unterwegs, heute sind sie wieder zu viert.
Ihren Sound beschreiben sie in drei Worten: experimentell, vielschichtig, psychedelic. Musikalisch bewegen sie sich dabei irgendwo im Indiepop – allerdings mit vielen Einflüssen und offenen Grenzen.
Auch die Entstehung des Bandnamens ist eher ungewöhnlich. Aus einer Faszination für Häuser und die unterschiedlichen Lebensweisen, die sich darin widerspiegeln, entstand die Idee zu „Tinted House“. Der finale Geistesblitz kam dann im Hot Tub des Nordbads.
Im Gespräch wird schnell klar, dass sich ihre Inspiration kaum auf einen Bereich beschränken lässt. Geschichten, Begegnungen, Konzerte oder einfach Erlebnisse des Alltags fließen in die Musik ein. Wie neue Songs genau entstehen, bleibt für die Band allerdings selbst ein kleines Mysterium.
Die musikalischen Einflüsse reichen von klassischer Musik und Operngesang über Hip-Hop bis hin zu Techno. Entscheidend ist für sie weniger das Genre als die Begeisterung, mit der Menschen Musik machen und sich durch sie ausdrücken.
Die Dresdner Musikszene erleben Tinted House als enorm vielfältig. Es gebe deutlich mehr gute Musik, als man überhaupt überblicken könne, und in nahezu jedem Genre spannende Projekte zu entdecken.
Wer die Band live erlebt, darf sich auf psychedelische Sounds und eine erratische Bühnenperformance freuen. Neben der Musik verbindet die vier vor allem ihre Freundschaft. Die Motivation weiterzumachen entsteht aus der gemeinsamen Zeit, dem Entwickeln neuer Songs, dem Wunsch, etwas Neues zu erschaffen – und natürlich aus der Begeisterung des Publikums.
Aktuell arbeitet die Band an neuer Musik. Wenn alles nach Plan läuft, soll diese Richtung August veröffentlicht werden.

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